Stoffwindeln als Back-up für windelfrei

Windelfrei Ausstattung

Wie schon erwähnt, benötigt man nicht viel an windelfrei-Ausstattung. Das ist natürlich ein großer Vorteil und spart dazu eine Menge Geld! Man kann ganz viel selbst machen und sich mit vielen Dingen des Haushalts behelfen. So kann eine alte Rühschüssel z. B. als Töpfchen dienen.

Bodys umnähen

Da ich vor allem zu Hause mein Baby unten rum ohne Kleidung lassen möchte, habe ich die Bodys, die ich geschenkt bekommen habe, abgeändert. Ich habe unten die Knöpfe entfernt und die Bodys umgenäht. Dann suchte ich mir viele T-Shirts und Pullover raus. Des Weiteren bat ich meine Mutter, mir Beinlinge zu stricken. Das sind sozusagen Stulpen, damit das Baby warme Beinchen hat. Man kann auch alte Strumpfhosen nehmen und den oberen Teil einfach abschneiden und umnähen. Dann hat man gute Kniestrümpfe, die bis über die Oberschenkel reichen.

Stoffwindeln, Spucktücher und alte Handtücher

Stoffwindeln, Spucktücher oder auch alte Handtücher sollte man auch reichlich da haben, auch so zum Unterlegen, z. B. auf eine wasserfeste Unterlage. Auch von wasserfesten Unterlagen sollte man sich einige besorgen. Die kann man teuer kaufen oder man zerschneidet einfach eine Wachstuchdecke in größere und kleinere Stücke, die dann verschieden eingesetzt werden können – je nach Platz und Größe des Ortes, wo man sein Baby ablegt.

Buchtipps zum Thema Windelfrei

Wenn man niemanden kennt, mit dem man sich über das Thema „windelfrei“ austauschen kann, ist es erst einmal hilfreich, vielleicht mit einem Buch über das Thema einzusteigen und sich ein wenig darüber zu informieren. Ich habe Euch eine Liste an Buchtipps zusammengestellt. Dort könnt Ihr gerne ein wenig stöbern.

Tragetuch oder Tragesystem statt Kinderwagen

Auch einen Kinderwagen benötigt man erst einmal nicht unbedingt. Damit ich merke, was mein Baby mir sagen möchte, ist es am einfachsten in einem Tragetuch oder Tragesystem aufgehoben. So habe ich einerseits mein Baby nah an meinem Körper, was wiederrum unserer Bindung zugutekommt. Und die Kommunikation zwischen dem Baby und mir klappt natürlich viel besser, da ich direkt an mir spüren kann, wenn sich bei meinem Kind etwas tut.

Wickelkommode kann man haben, muss man aber nicht

Wenn man nicht wickelt, braucht man im Grunde auch keine Wickelkommode. Gekauft hätte ich daher auch keine. Aber auch da wurde mir im Freundeskreis ausgeholfen und Babys mögen es, unter einer Wärmelampe zu liegen. Dort kann ich es auch waschen, umziehen und mit ihm spielen und reden. Ich werde das also noch aufbauen. Letztendlich ist es nur ein Brett, was auf ein Regal kommt – nichts Weltbewegendes!

Windeln als Back-up

Und dann ist es sicher von Vorteil, ein paar Windeln parat zu haben. Ich habe mir ein Stoffwindelsystem von meiner Freundin ausgeliehen. Denn ich weiß, es wird Situationen geben, in denen ich ohne ein Back-up nicht auskomme. Ich bin selbstständig und genieße daher leider nicht eine ausgiebige Elternzeit. Ich muss nach dem Mutterschutz wieder arbeiten. Und auch wenn mich mein Partner unterstützt, wird es sicher Momente geben, wo wir eine Windel anlegen, um Erledigungen zu machen und dabei entspannt und nicht gestresst zu sein. Und das ist auch in Ordnung so. Hauptsache, wir reden mit unseren Babys darüber und kommunizieren, was wir tun und es erwarten kann.